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Das Buch "Die Geschichte des Restaurants Harmonie" ist in der Harmonie zum Preis von CHF 15 erhältlich. März 2004.

Über eines der traditionsreichsten Berner Häuser ist eine neue Publikation erschienen: Eine interessante Chronik, welche belegt, dass das Restaurant Harmonie seit mindestens 170 Jahren eine Gastwirtschaft ist.

Das 76-seitige Werk beinhaltet sowohl die Geschichte des Hauses seit 1836, als auch die Rahmenbedingungen des Gastwirtschaftsgewerbes im 19. Jahrhundert. Autorin ist die 25-jährige Geschichtsstudentin Carol Mauerhofer.

Geschichte und Geschichten

Im 19. Jahrhundert wirteten rund zwanzig Besitzer oder Pächter auf der «Harmonie». Was sie in ihrem Arbeitsalltag beschäftigte, ist in kurzen, amüsanten Episoden beschrieben und mit Abschriften der Originalkorrespondenz illustriert. Die damaligen Rahmenbedingungen des bernischen Gastwirtschaftgewerbes bilden den zweiten Teil des Buches und betten die einzelnen Geschichten der Wirte in einen historischen Rahmen ein. Das Ergebnis, ergänzt mit einer fotografischen Momentaufnahme, «Stand Januar 2004», liegt nun in Buchform vor – ein interessantes Lese- und Bilderbuch für Liebhaberinnen und Liebhaber der «Harmonie».

Die Jubiläen in der «Harmonie»

Das Buch hat der heutige Patron des Restaurants, Dr. Fritz Gyger, in Auftrag gegeben. Die Buchvernissage, welche am 13. März stattfand, eröffnete den Reigen der «Harmonie-Jubiläen». Gleich drei Mal besteht Grund zum feiern: «10 Jahre Geschäftspartnerschaft von Fritz Gyger III und Walter Aebischer», «25 Jahre Fritz Gyger III auf der Harmonie» und «90 Jahre Familie Gyger auf der Harmonie».

 Die Autorin

Carol Mauerhofer, geboren am 8. Januar 1979, ist in Thun aufgewachsen. Die ausgebildete Primarlehrerin studiert an der Universität Fribourg Zeitgeschichte im Hauptfach sowie Journalistik/Kommunikationswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre in den Nebenfächern. Die Studentin war als Sportreporterin bei der Berner Zeitung tätig und arbeitet heute als Online-Journalistin bei der sda, Schweizerische Depeschenagentur, in Bern. Mit Stellvertretungen und weiteren Gelegenheitsjobs bessert sie zudem regelmässig ihr Budget auf.